Wahh, nur noch 3 Tage bis zu meiner Abreise! Bin schon richtig nervoes. :-)
Samstag Abend reise ich nach Christchurch und Sonntag geht dann mein Flug. Wird eine kurze Nacht, aber dafuer werde ich dann mit 10 Tagen im Paradies belohnt. Zumindest sagen das alle, die bereits dort waren. Ich bin sicher den Inseln werde ich ein, zwei Artikel widmen. Die letzten Tage verbringe ich hauptsaechlich mit Vorbereitungen. Ich muss noch ein Paeckchen wegschicken, weil ich mein selbst gemachtes Messer bestimmt nicht durch den Zoll kriege. Ach ja, ich hab ein Messer gemacht. Kommt noch. :-)

Aber alles der Reihe nach. Unsere Faehre kam frueh am morgen in Picton auf der Suedinsel an und wir beschlossen nicht lange Rast zu machen, sondern direkt an die Malboroughsounds zu fahren. Beziehungweise Kai ist gefahren, ich hab erstmal ne Runde gepennt. Als ich aufwachte, standen wir an einem Strand mitten in den Sounds, hatten einen fantastischen Blick und Kai war am pennen. :-)
Soweit ich mich erinnere, haben wir dort erstmal ausgibig am Strand gefruehstueckt und sind dann weiter die Kueste entlang gefahren. Wir haben einige Staedte besucht und sind dann am Abel Tasman National Park vorbei bis ganz nach Norden geduest. Unterwegs haben wir noch die Gelegenheit genutzt und uns in einem kleien Laden mit extrem leckerer, selbst gemachter Schockolade versorgt. Der noerdlichste Punkt der Suedinsel ist nicht so besonderes spektakulaer. Die Aussicht ist halt einfach toll. Mir faellt gerade auf, dass die Suedinsel zwar noch viel beeindruckender war als der erste Teil der Reise, aber es gab viel weniger Ereignisse, die man erzaehlen koennte. Die wahre Attraktion ist eben die allgegenwaertige Natur und die landschaftlichen Eindruecke waehrend der Fahrt. Ich fuerchte, da werden die Artikel kuerzer ausfallen und dafuer mehr Fotos enthalten. Wurscht. Also was ist danach passiert? Genau, wir sind wieder ein Stueck zurueck gefahren und haben suedlich vom Abel Tasman gepennt.
Am Tag darauf war der National Park dran. Wir haben uns frueh morgens von einem Wassertaxi zur Bark Bay fahren lassen und hatten dann den ganzen Tag Zeit zurueck zu wandern. Und dieser Weg ist wirklich fantastisch. Man kommt an massenhaft Straenden vorbei und der Urwald ist einfach beeindruckend. Interessant ist auch, dass der Weg bei Ebbe wesentlich kuerzer ist, als bei Flut. In dieser Gegend betraegt der Unterschied des Wasserpegels naemlich 7 Meter, weil sich das Wasser durch die Enge zwischen der Nord und der Suedinsel durchquetschen muss. Der letzte Teil des Wegs fuehrte durchs Watt, oder zumindest haben wir ihn so gewaehlt. Dadurch mussten wir auch einige male durch kleine Fluesse waaten, aber es war ja noch warm und ziemlich lustig. :-D